Nach Michael Moores Doku-Hit "Bowling for Columbine" machen nun die beiden Dogma'95-Ikonen Lars von Trier (Buch) und Thomas Vinterberg (Regie) Amerikas Waffenversessenheit zum Thema eines Spielfilms. Trotz satirischer Überzeichnung wird die Katastrophe letztlich zwar kaum motiviert, jedoch als unausweichlich und damit der moralische Zeigefinger etwas zu offensichtlich präsentiert. Dennoch kann das kontroverse Drama, in dem Bill Pullman einen coolen Sheriff mimt, dank seines brisanten Stoffes für Diskussionen sorgen.
Beschreibung:
Einzelgänger Dick lebt in dem ärmlichen Bergarbeiterstädtchen Estherslope. Eines Tages gerät er in den Besitz einer Handfeuerwaffe, von der er sich trotz seiner pazifistischen Grundeinstellung magisch angezogen fühlt. Gemeinsam mit Stevie, Susan, Huey und Freddie, die seine Faszination teilen, gründet Dick den Club der "Dandies". Dort können sie nach Lust und Laune ihrer Leidenschaft für Schusswaffen aller Art frönen. Leider müssen die Kids nur zu bald erfahren, dass sich der Vorsatz absoluter Gewaltlosigkeit nicht aufrecht erhalten lässt.
Um ihre von der Alltagsbelastung etwas ausgezehrte Beziehung wieder in Fahrt zu bringen, wollen Phil und Clara einen unvergesslichen Abend in New York verbringen. Und das wird er schließlich auch, den mehr...